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Moriz von Kuffner wurde am 30. Jänner 1854 in Wien als Sohn von Ignaz Edler v. Kuffner (Gründer der Ottakringer Brauerei) geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule und trat dann in die väterlichen Unternehmungen ein, die er ab 1882 leitete.
Die Erbschaft nach seinem Vater und seinem Onkel Jakob schufen schließlich
die solide wirtschaftliche Grundlage, die es Kuffner ermöglichte, seinen
wissenschaftlichen Ambitionen nachzugehen.
Über all diesen Aktivitäten darf nicht vergessen werden, daß er auch
ernsthaft an Philosophie, früher englischer und französischer Literatur wie
auch an Nationalökonomie interessiert war. Kuffner nannte weiters auch eine
bedeutende Sammlung von Gravierungen und Holzschnitten von Albrecht Dürer sein
Eigen. Außerdem war Moriz v. Kuffner auch noch einer der bedeutendsten Bergsteiger
vor der Jahrhundertwende.
Leider wurde der Lebensabend Moriz v. Kuffners durch Rückschläge getrübt.
Anfang 1938 verlor er seine Frau Elsa, mit der er 47 Jahre lang glücklich gelebt
hatte, und kurz darauf seinen ältesten Sohn Ignaz. Er selbst erkrankte schwer.
Die von seinem Sohn Stephan im Jahr 1970 eingerichtete "Moriz und Elsa v.
Kuffner-Stiftung" ist heute in der Schweiz eine wohlbekannte Institution.
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