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| Franz von Neumann |
Anton Zagorsky |
Das Gebäude der Kuffner-Sternwarte wurde von dem Architekten Franz v.
Neumann jun. entworfen und von dem Baumeister Anton Zagorsky nach Neumanns
Plänen realisiert.
Es besteht aus dem Hauptgebäude, das von 1884-86 errichtet wurde, dem
1890-91 errichteten Heliometertrakt sowie den Nebengebäuden, die vor
allem als Wohnräume für das Personal dienten.
Das Gebäude der Sternwarte ist bis heute äußerlich
unverändert geblieben. Bei der 1991 bis 1993 erfolgten Restaurierung
wurde selbst auf kleinste Details und Ornamente Rücksicht genommen.
So präsentiert sich die Sternwarte heute so, wie sie sich vermutlich
1887 einem Betrachter dargestellt hatte.
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| Entwurf für die Fassade der Kuffner-Sternwarte von Franz von Neumann |
Die Innenausstattung der Sternwarte wurde, ebenfalls stets unter
Berücksichtigung denkmalschützerischer Aspekte, den Anforderungen
eines modernen Bildungsbetriebs entsprechend adaptiert. Neben den erforderlichen
elektrischen und sanitären Einrichtungen wurde ein Vortragssaal für
100 Personen im Kellergeschoß des Heliometertraktes untergebracht - ein
gewagtes, aber architektonisch gelungenes Vorhaben!
Von der ursprünglichen Anlage der Kuffner-Sternwarte nicht mehr erhalten
sind der große, nordseitige Park, der bis ins Liebhartstal hinunter
reichte, und das Mirenhaus, ein kleiner Zusatzbau für Meridianmessungen,
der in dem kleinen Waldstück links vom Eingang im Garten stand.
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