Größter Planet im Sonnensystem

hat auch das größte Gefolge an Satelliten

 

Der Film zeigt, wie sich  S/2003 J1 vor dem Hintergrund des Sternenhimmels bewegt.

Jupiter hat aufgrund von zwölf Entdeckungen in den letzten Wochen die Anzahl seiner Satelliten auf 52 erhöht. Astronomen fanden Anfang Februar sieben Monde und einige Zeit später weitere fünf Satelliten. Die Entdeckungen wurden bereits von der International Astronomical Union (IAU) bestätigt.

Die Entdecker waren Scott Sheppard und David Jewitt vom Institut für Astronomie an der Universität Hawaii und Jan Kleyna von Britanniens Cambridge Universität. Das Team machte die Entdeckung mit Hilfe der zwei weltweit größten Digital-Kameras am 8,3m Subaru-Teleskop und am 3,6m Canada-France-Hawaii Teleskop am Mauna Kea auf Hawaii.

Alle neu entdeckten Satelliten umkreisen Jupiter in großer Entfernung auf retrograden Bahnen, also entgegengesetzt zur Rotation des Planeten. Sie sind nur wenige Kilometer groß. Zwei von den neuentdeckten Trabanten haben sogar nur einen Durchmesser von 1 km.

David Jewitt, einer der erfolgreichsten beobachtenden Astronomen, schätzt die Gesamtzahl an Jupitersatelliten ab einer Größe von 1 km auf rund hundert. Vermutlich gibt es darüber hinaus noch zahllose kleinere Brocken in Jupiters Umlaufbahn.

Die ersten sieben Satelliten wurden am 4. März mit dem IAU-Circular 8087 bekannt gegeben. Der achte Satellit am 6. März mit dem Circular 8088 und die Satelliten 9 bis 12  am 7. März mit dem Circular 8089.

Die neuen Jupiter-Monde bekamen die vorläufigen Bezeichnungen S/2003 J1 bis S/2003 J12.

  

Quelle: http//www.ifa.hawaii.edu/~sheppard/satellites/jup2003.html

 

12. März 2003/SP

auch IM BRENNPUNKT

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